Serien virtueller Computer

Azure bietet eine Vielzahl an virtuellen Computern (Virtual Machines, VMs) für all Ihre Anwendungsanforderungen.

A-Serie

Günstige VMs auf Einstiegsebene für Dev/Test-Zwecke

Die Konfigurationen für CPU-Leistung und Arbeitsspeicher bei virtuellen Computern der A-Serie eignen sich am besten für Workloads wie Entwicklung und Tests. Sie sind günstig und bieten eine preiswerte Option für den Einstieg in Azure. Av2 Standard ist die neueste Generation von VMs der A-Serie mit vergleichbarer CPU-Leistung, jedoch mehr RAM pro vCPU und schnelleren Datenträgern.

Mögliche Anwendungsfälle: Entwicklungs- und Testserver, Webserver mit geringem Datenverkehr, kleine bis mittelgroße Datenbanken, Proof of Concept-Server und Coderepositorys.

Bs-Serie

Wirtschaftliche skalierbare VMs

Virtuelle Computer der Bs-Serie sind eine kostengünstige Option für Workloads, die üblicherweise mit niedriger bis mittlerer CPU-Basisauslastung ausgeführt werden, aber bei plötzlich ansteigenden Anforderungen schnell eine wesentlich höhere CPU-Auslastung erfordern.

Zu den möglichen Anwendungsfällen zählen Entwicklungs- und Testserver, Webserver mit geringem Datenverkehr, kleine Datenbanken, Microservices, Proof of Concept-Server und Buildserver.

D-Serie

Allgemeines Computing

VMs der D-Serie sind mit schnellen CPUs und einer optimalen CPU-zu-Arbeitsspeicher-Konfiguration ausgestattet und eignen sich daher für die meisten Produktionsworkloads.

Dv3 VM (Virtual Machine)-Instanzen bieten universell einsetzbare VMs mit Hyperthreading und basieren auf dem Intel XEON ® E5-2673 v4-Prozessor (Broadwell) mit 2,3 GHz. Diese können mit der Intel Turbo Boost Technology 2.0 3,5 GHz erreichen.

Die Azure-VM-Serien Da_v4 und Das_v4 sind mit bis zu 96 vCPUs, 384 GiB RAM und 2.400 GiB temporärem SSD-Speicher sowie dem AMD-Prozessor EPYC™ 7452 ausgestattet.

Azure Premium-SSDs werden von VMs der Ds- und Das-Serie unterstützt.

Zu den möglichen Anwendungsfällen zählen die meisten Unternehmensanwendungen, relationale Datenbanken, In-Memory-Caching und Analysen. Die neuesten Generationen empfehlen sich für Anwendungen, für die schnellere CPUs, eine bessere Leistung der lokalen Datenträger oder eine größere Arbeitsspeicherkapazität erforderlich sind.

DC-Serie

Schützen der Daten während der Verwendung

Die DC-Serie ist eine neue Familie virtueller Computer zum Schutz der Vertraulichkeit und Integrität Ihrer Daten und Ihres Codes bei der Verarbeitung in Azure mithilfe von Secure Enclaves. Damit werden die bestehenden integrierten Verschlüsselungsfunktionen zum Schutz der Daten in Azure im Ruhezustand und während der Übertragung um eine weitere Funktion ergänzt.

Diese virtuellen Computer werden von der neuesten Generation von Intel Xeon E-2176G-Prozessoren mit 3,7 GHz und SGX-Technologie unterstützt. Mithilfe der Intel Turbo Boost Technology können diese Prozessoren bis zu 4,7 GHz erreichen.

Zu den möglichen Anwendungsfällen zählen vertrauliche Datenbankabfragen, das Erstellen skalierbarer und vertraulicher Konsortiumnetzwerke und der Schutz von Machine Learning-Algorithmen bei mehreren Parteien. Virtuelle Computer der DC-Serie eignen sich ideal für das Erstellen Secure Enclave-basierter Anwendungen, um den Code und die Daten von Kunden während der Verwendung zu schützen.

E-Serie

Für In-Memory-Anwendungen mit Hyperthreading optimiert

Die virtuellen Azure-Computer der E-Serie sind für arbeitsspeicherintensive In-Memory-Anwendungen wie SAP HANA optimiert. Diese VMs bieten ein hohes Arbeitsspeicher-zu-Kern-Verhältnis und eignen sich damit sehr gut für Server für relationale Datenbanken mit mittelgroßen bis großen Caches und In-Memory-Analysefunktionen. Die VMs der Ev3-Serie bieten 2 bis 64 vCPUs bzw. 16 bis 432 GiB RAM.

Azure-VMs der Serien Ea_v4 und Eas_v4 sind mit dem AMD-Prozessor EPYC™ 7452 ausgestattet und bieten darüber hinaus bis zu 96 vCPUs, 672 GiB RAM und 2.400 GiB temporären SSD-Speicher.

Azure Premium-SSDs werden von VMs der Es- und Eas-Serie unterstützt.

Beispiele für Anwendungsfälle: SAP HANA, SAP S/4 HANA, SQL Hekaton und weitere große geschäftskritische In-Memory-Workloads.

F-Serie

Computingoptimierte virtuelle Computer

VMs der F-Serie zeichnen sich durch ein höheres Verhältnis zwischen CPU und Arbeitsspeicher aus. Sie sind mit 2 GB RAM und einem lokalen Solid State Drive (SSD) mit 16 GB pro CPU-Kern ausgestattet und für rechenintensive Workloads optimiert. Die Fsv2-Serie verfügt über 2 GiB RAM und 8 GB lokalen temporären Speicher (SSD) pro vCPU. Die Fsv2-Serie bietet Hyperthreading und basiert auf dem Intel Xeon® Platinum 8168-Prozessor (SkyLake) mit 2,7 GHz, der mit der Intel Turbo Boost Technology 2.0 Taktfrequenzen von 3,7 GHz erreichen kann.

Zu den möglichen Anwendungsfällen zählen Batchverarbeitung, Webserver, Analysen und Gaming.

G-Serie

Arbeitsspeicher- und massenspeicheroptimierte virtuelle Computer

Die VMs der G-Serie verfügen über die Intel® Xeon®-Prozessorfamilie E5 v3, zweimal mehr Arbeitsspeicher sowie viermal mehr SSD-Speicher als die auf allgemeine Verwendung ausgerichtete D-Serie. Die G-Serie ist mit RAM von bis zu ½ TB und mit 32 CPU-Kernen ausgestattet. Sie bietet eine beispiellose Rechenleistung und lokalen SSD-Speicher für Ihre anspruchsvollsten Anwendungen.

Mögliche Anwendungsfälle: Umfangreiche SQL- und NoSQL-Datenbanken, ERP, SAP und Data Warehouse-Lösungen.

H-Serie

Virtuelle High Performance Computing-Computer

Die VMs der HB-Serie sind für HPC-Anwendungen mit hohen Anforderungen an die Speicherbandbreite optimiert, z.B. Strömungssimulationen, explizite Finite-Element-Analysen oder Wettermodelle. HB-VMs bietet 60 AMD-Prozessorkerne des Modells EPYC 7551, 4 GB RAM pro CPU-Kern, kein Hyperthreading und bis zu 4 verwaltete Datenträger. Die AMD EPYC-Plattform bietet eine Speicherbandbreite von mehr als 260 GB/Sekunde.

Die VMs der HC-Serie sind für HPC-Anwendungen mit hohen Anforderungen an die Rechenleistung optimiert, z.B. implizite Finite-Element-Analysen, Lagerstättensimulationen oder Chemoinformatik. HC-VMs bietet 44 Intel-Prozessorkerne des Modells Xeon Platinum 8168, 8 GB RAM pro CPU-Kern, kein Hyperthreading und bis zu 4 verwaltete Datenträger. Die Intel Xeon Platinum-Plattform unterstützt das umfassende Ökosystem von Intel-Softwaretools und bietet eine Taktgeschwindigkeit für alle Kerne von 3,4 GHz für die meisten Workloads.

Zu den Anwendungsfällen gehören beispielsweise Strömungssimulationen, Finite-Elemente-Analyse, seismische Verarbeitung, Lagerstättensimulation, Risikoanalyse, Automatisierung des Elektronikdesigns, Rendering, Spark, Wettermodellierung, Quantensimulation, Computational Chemistry und Wärmeübertragungssimulation.

Ls-Serie

Speicheroptimierte virtuelle Computer

Die neueste Lsv2-Reihe bietet einen hohen Durchsatz, geringe Latenz und direkt zugeordneten lokalen NVMe-Speicher. Lsv2-VMs können auf AMD EPYC™ 7551-Prozessoren mit einem Basistakt von 2,55 GHz für alle Kerne und einem Basistakt von 3,0 GHz für einzelne Kerne ausgeführt werden. Die VMs der LSv2-Serie bieten bis zu 80 vCPUs in einer Hyperthreadkonfiguration. Dabei stehen 8 GiB Arbeitsspeicher pro vCPU und bis zu 19,2 TB (10×1,92 TB) direkt für die VM zur Verfügung.

Die VMs der Ls-Serie sind datenspeicheroptimiert. Sie eignen sich ideal für Anwendungen, die geringe Latenz, hohen Durchsatz und sehr viel lokalen Speicherplatz benötigen. Diese virtuellen Computer basieren auf der Intel Haswell-Prozessortechnologie, genauer gesagt auf E5 Xeon v3-Prozessoren mit VM-Größen von 4, 8, 16 und 32 Kernen. VMs der Ls-Serie unterstützen bis zu 6 TB lokalen SSD-Speicher und bieten eine unschlagbare E/A-Leistung.

Mögliche Anwendungsfälle: NoSQL-Datenbanken wie Cassandra, MongoDB, Cloudera und Redis. Data Warehousing-Anwendungen und große transaktionale Datenbanken sind ebenfalls hervorragende Anwendungsfälle.

Ls-Serie
ab
$455.52 /Monat
Preise für Windows-VMs Preise für Linux-VMs

M-Serie

Arbeitsspeicheroptimierte virtuelle Computer

Die virtuellen Azure-Computer der M-Serie sind arbeitsspeicheroptimiert und eignen sich optimal für arbeitsspeicherintensive In-Memory-Workloads wie SAP HANA. Die M-Serie bietet bis zu 4 TB RAM auf einer einzigen VM. Darüber hinaus bieten diese VMs eine virtuelle CPU-Anzahl mit bis zu 128 vCPUs in einer einzelnen VM und ermöglichen so Parallelverarbeitung mit hoher Leistung.

Beispiele für Anwendungsfälle: SAP HANA, SAP S/4 HANA, SQL Hekaton und weitere große geschäftskritische In-Memory-Workloads, die eine maximale Parallelverarbeitungsleistung erfordern.

M-Serie
ab
$1121.65 /Monat
Preise für Windows-VMs Preise für Linux-VMs

Mv2-Serie

Größte arbeitsspeicheroptimierte virtuelle Computer

Die virtuellen Azure-Computer der Mv2-Serie bieten Hyperthreading und nutzen einen Intel® Xeon® Platinum 8180M-Prozessor (Skylake) mit 2,5 GHz und bis zu 416 vCPUs auf einem einzelnen virtuellen Computer sowie Konfigurationen mit einem Arbeitsspeicher von 3 TB, 6 TB und 12 TB. Dies ist das mit Abstand größte Arbeitsspeicherangebot für virtuelle Computer in Azure und bietet eine beispiellose Rechenleistung, um umfangreiche In-Memory-Datenbanken zu unterstützen.

Beispiele für Anwendungsfälle: SAP HANA, SAP S/4 HANA, SQL Hekaton und weitere große geschäftskritische In-Memory-Workloads, die eine maximale Parallelverarbeitungsleistung erfordern.

Mv2-Serie
ab
$16286.3 /Monat
Preise für Windows-VMs Preise für Linux-VMs

N-Serie

GPU-fähige virtuelle Computer

Die N-Serie wird als Teil des Azure Virtual Machines-Diensts bereitgestellt und beinhaltet GPU-Funktionalität. GPUs eignen sich ideal für compute- und grafikintensive Workloads und unterstützen Kunden in Szenarien wie High-End-Remotevisualisierung, Deep Learning und Predictive Analytics, um innovative Lösungen umzusetzen.

Die N-Serie verfügt über drei verschiedene Angebote, die auf spezifische Workloads ausgerichtet sind:

  • Die NC-Serie ist für High Performance Computing- und Machine Learning-Workloads konzipiert. In der neuesten Version, NCsv3, ist die NVIDIA Tesla V100-GPU verbaut.
  • Die NDs-Serie ist auf Schulungs- und Inferenzszenarios für Deep Learning spezialisiert. Sie wird mit NVIDIA Tesla P40-GPUs betrieben. In der neuesten Version, NDv2, sind NVIDIA Tesla V100-GPUs verbaut.
  • Die NV-Serie ermöglicht leistungsstarke Remotevisualisierungsworkloads und andere grafikintensive Anwendungen, die von der NVIDIA Tesla M60-GPU unterstützt werden.

NCsv3-, NCsv2-, NC- und NDs-VMs bieten optional auch InfiniBand-Verbindungen für das zentrale Hochskalieren der Leistung.

Zu den möglichen Anwendungsfällen zählen Simulationen, Deep Learning, Grafikrendering, Videobearbeitung, Gaming und Remotevisualisierung.

Ressourcen