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Was ist Java Spring Boot?

Entdecken Sie das Open-Source-Framework, das Entwicklungsteams hilft, ohne großen Aufwand von der Idee bis zur produktionsreifen App zu kommen.

Java Spring Boot verändert die Art, wie Entwickler moderne Anwendungen erstellen

Ob Sie als Entwickler den Arbeitsablauf vereinfachen möchten oder als Führungskraft Ihren Tech-Stack bewerten: Hier erfahren Sie, was Sie über eines der am weitesten verbreiteten Frameworks im Java-Ökosystem wissen müssen.

Wesentliche Punkte

  • Spring Boot nimmt die Komplexität der manuellen Konfiguration heraus, damit Entwicklungsteams produktionsreife Java-Anwendungen schneller erstellen und bereitstellen können.
  • Eine auf Spring Boot basierende Microservices-Architektur gibt Unternehmen mehr Ausfallsicherheit, Skalierbarkeit und die Freiheit, einzelne Komponenten unabhängig weiterzuentwickeln.
  • Die aktive Entwicklungs-Roadmap von Spring Boot, die reaktive Programmierung, native Kompilierung und KI-gesteuerte Anwendungen umfasst, macht es zu einem unverzichtbaren Tool für Java-Entwicklungsteams im cloudnativen Bereich.

Das Open-Source-Framework hinter der modernen Java-Entwicklung

Java ist aus gutem Grund eine der weltweit am häufigsten verwendeten Programmiersprachen. Java ist flexibel, plattformunabhängig und seit Jahrzehnten das Rückgrat der Entwicklung von Unternehmensanwendungen. Entwickler setzen darauf, um mobile Apps, E-Commerce-Plattformen, komplexe Unternehmenssysteme und vieles mehr zu erstellen.

Doch mit immer anspruchsvolleren Anwendungen stieg auch die Komplexität ihrer Entwicklung. Mehrere Bibliotheken zu verwalten, Verbindungen zu Webdiensten zu behandeln und Konfigurationsdateien zu koordinieren machte selbst einfache Java-Projekte zu zeitaufwendigen Vorhaben. Das 2003 eingeführte Spring-Framework bot Entwicklern eine sauberere, modularere Möglichkeit, Java-Anwendungen zu erstellen, indem es einen großen Bestand an vorab geschriebenem, wiederverwendbarem Code bereitstellte.

Spring Boot ist das entwicklerfreundlichste Modul im Spring-Ökosystem. Während das breitere Spring-Framework maximale Flexibilität und Kontrolle bietet, nimmt Spring Boot einen Großteil der manuellen Einrichtung und Konfiguration ab, damit Teams Anwendungen schneller bereitstellen können, ohne Qualität oder Zuverlässigkeit einzubüßen.

Ein kurzer Hinweis zur Bezeichnung: Möglicherweise stoßen Sie auf die Begriffe „Java Spring Boot“," „Spring Boot Framework“," und „Spring-Framework“, die teilweise synonym verwendet werden. Technisch gesehen bezieht sich „Spring“ auf das breitere Framework und seine Projektfamilie, während „Spring Boot“ ein spezielles Modul ist, das darauf aufbaut. Wenn es auf Genauigkeit ankommt, etwa in technischer Dokumentation und bei Architekturgesprächen, ist „Spring Boot“ der treffendere Begriff. „Java Spring Boot“ ist eine gängige Kurzform, die einfach die Java-Basis darunter hervorhebt.

Das Spring Boot-Framework und was es von Spring unterscheidet

Spring und Spring Boot sind keine konkurrierenden Tools, sondern ergänzen sich. Spring Boot basiert tatsächlich auf dem Spring-Framework. Es geht also weniger darum, sich für eines von beiden zu entscheiden, sondern eher darum zu wissen, was beide beitragen.

Zuerst werfen wir einen Blick auf zwei Begriffe, die bei der Bewertung von Entwicklungsframeworks oft auftauchen: „nicht vordefiniert“ und „vordefiniert“.

Nicht vordefinierte Frameworks

Ein nicht vordefiniertes Framework gibt Entwicklerteams die Freiheit, die Struktur so festzulegen, wie es passend erscheint. Das bietet maximale Flexibilität und gibt dem Entwicklungsteam mehr Kontrolle. Beachten Sie jedoch, dass dafür auch mehr Know-how und mehr Vorarbeit nötig sind, um eine Anwendung zu konfigurieren und zum Laufen zu bringen.

Vordefinierte Frameworks

Ein vordefiniertes Framework legt einen klaren, gut ausgebauten Weg fest, der für die meisten Teams in den meisten Situationen gut funktioniert. Das reduziert Entscheidungsmüdigkeit, fördert Konsistenz in den Codebasen und erleichtert es neuen Entwicklern, sich schnell einzuarbeiten. Der Kompromiss ist zwar weniger Flexibilität, aber für die meisten modernen Anwendungsszenarien ist das ein fairer Tausch.

Das Spring-Framework ist vollständig konfigurierbar und nicht vordefiniert. Es schreibt also keine bestimmte Art vor, wie die Anwendung erstellt werden soll. Diese Flexibilität ist stark, bringt aber einen Kompromiss mit sich: Entwickler müssen im Voraus viele Entscheidungen treffen und umfangreichen Konfigurationscode schreiben, bevor sie mit der eigentlichen Entwicklung beginnen können.

Spring Boot verfolgt einen anderen Ansatz. Da es vordefiniert ist, trifft es Standardentscheidungen für Sie, damit Sie sich auf die Anwendungslogik statt auf die Einrichtung konzentrieren können. Es ist auf Geschwindigkeit und Einfachheit ausgelegt und bringt Entwickler in deutlich kürzerer Zeit von null zu einer laufenden Anwendung als bei der Arbeit mit dem Spring-Framework allein.

Die zentrale Funktion, die den vordefinierten Ansatz von Spring Boot so wirksam macht, ist die Autokonfiguration. Statt dass Entwickler jede Komponente einer Anwendung manuell verdrahten müssen, erkennt Spring Boot automatisch, was sich auf dem Klassenpfad befindet, und konfiguriert die Anwendung entsprechend. Das ist einer der wichtigsten Gründe, warum Entwicklungsteams zum Spring Boot-Framework greifen, wenn sie schnell vorankommen müssen, ohne an Qualität zu sparen.

Die Bausteine, die Spring Boot zum Laufen bringen

Microservices

Microservices sind ein Ansatz zur Softwareentwicklung, bei dem eine Anwendung in kleine, unabhängige Komponenten unterteilt wird, von denen jede für eine bestimmte Funktion zuständig ist. Anstatt ein großes, eng verbundenes System zu erstellen, ermöglichen Microservices Teams, einzelne Teile einer Anwendung unabhängig zu entwickeln, bereitzustellen und zu skalieren. Diese Architektur macht Anwendungen ausfallsicherer, einfacher zu warten und schneller zu aktualisieren.

Abhängigkeitsinjektion

In jeder Anwendung sind verschiedene Komponenten oft voneinander abhängig, um zu funktionieren. Die Dependency Injection (DI) ist eine Entwurfstechnik, die diese Beziehungen automatisch verwaltet und den richtigen Komponenten die richtigen Ressourcen zuweist, ohne dass Entwickler diese Verbindungen fest im Code hinterlegen müssen. Das Ergebnis ist saubererer, modularerer Code, der sich leichter testen und warten lässt.

Konvention vor Konfiguration

Dieses Prinzip reduziert die Anzahl der Entscheidungen, die Entwickler treffen müssen, indem sinnvolle Standardwerte festgelegt werden. Anstatt für jeden Aspekt einer Anwendung Konfigurationsdateien zu schreiben, müssen Entwickler nur die Teile angeben, die von der Norm abweichen. Das hält Codebasen schlanker und Entwicklungszyklen kürzer.

Unterstützung für eigenständige Server

Traditionell erforderte die Bereitstellung einer Java-Anwendung das Einrichten und Verwalten eines separaten Webservers. Spring Boot ändert das, indem es beliebte Server wie Apache Tomcat und Jetty direkt in die Anwendung einbindet. Das bedeutet, dass Teams ihre Anwendungen ohne zusätzliche Servereinrichtung ausführen und bereitstellen können, was sowohl die Entwicklung als auch die Bereitstellung deutlich beschleunigt.

Fertige Bibliothekspakete

Starter-Abhängigkeiten sind vorgepackte Bibliothekspakete, die Entwicklern alles geben, was für die Unterstützung einer bestimmten Funktion oder Fähigkeit nötig ist, ohne dass jede einzelne erst gesucht und konfiguriert werden muss. Sie sind einer der wichtigsten Gründe, warum Spring Boot-Anwendungen so schnell von der Idee zum lauffähigen Code kommen.

Integrierte Funktionen, die die Komplexität der Anwendungsentwicklung reduzieren

Autokonfiguration

Autokonfiguration ist die markanteste Fähigkeit von Spring Boot. Wenn eine Spring Boot-Anwendung gestartet wird, scannt sie das Projekt automatisch und konfiguriert Komponenten auf Basis der gefundenen Inhalte – ein manuelles Verdrahten ist nicht nötig. Fachkr'fte in der Entwicklung verbringen deutlich weniger Zeit mit Setup-Code und mehr Zeit mit den Funktionen, die wirklich wichtig sind.

Eingebettete Server

Spring Boot bringt Server direkt mit, sodass jede Anwendung vollständig eigenständig ist. Alles, was zum Ausführen der Anwendung nötig ist, wird in einer einzigen ausführbaren Datei verpackt. Das vereinfacht die Bereitstellung und sorgt für ein konsistentes Verhalten in verschiedenen Umgebungen.

Starter-Abhängigkeiten

Die Starter-Abhängigkeiten von Spring Boot sind sorgfältig zusammengestellt, damit die Kompatibilität sichergestellt ist. So müssen sich Entwickler*innen keine Gedanken über Versionskonflikte oder fehlende Abhängigkeiten machen. Ganz gleich, ob eine REST-API erstellt, eine Datenbank angebunden oder Sicherheitsfunktionen ergänzt werden sollen: Es gibt eine Starter-Abhängigkeit, die schnell dorthin führt.

Produktionsreife Tools

Spring Boot enthält integrierte Tools zum Überwachen und Verwalten von Anwendungen in Produktionsumgebungen. Funktionen wie Integritätsprüfungen, Leistungsmetriken und externalisierte Konfiguration geben Betriebsteams die nötige Transparenz, um Anwendungen ohne zusätzliche Tools von Drittanbietern reibungslos am Laufen zu halten.

Spring Boot CLI

Die Befehlszeilenschnittstelle (CLI) ermöglicht es Fachkräfte in der Entwicklung, Spring Boot-Anwendungen direkt über das Terminal mit Groovy-Skripts zu schreiben und auszuführen. Sie ist besonders nützlich für schnelles Prototyping und Testen, damit Fachkräfte in der Entwicklung Ideen rasch validieren können, bevor sie sich auf eine vollständige Projektstruktur festlegen.

Spring-Ökosystemintegration

Spring Boot ist so konzipiert, dass es reibungslos mit der breiteren Familie der Spring-Projekte zusammenarbeitet, darunter Spring Security, Spring Data und Spring Cloud. Mit den zusätzlichen Funktionen dieser Projekte erhalten Sie Authentifizierung, Datenbankverwaltung und Unterstützung für verteilte Systeme, ohne ein gut unterstütztes, konsistentes Ökosystem zu verlassen.

Der Geschäftsfall für einen einfacheren, schnelleren Entwicklungsworkflow

Für Entwicklungsteams liegt der Vorteil von Spring Boot klar auf der Hand: weniger Konfiguration, schnelleres Einrichten und saubererer Code. Aber auch der Geschäftsfall für die Einführung des Spring Boot-Frameworks ist überzeugend. Wenn das Entwicklungsteam schneller und effizienter arbeitet, spürt das die gesamte Organisation.

Kürzere Markteinführungszeit

Autokonfiguration und Starter-Abhängigkeiten sorgen dafür, dass Entwicklungsteams weniger Zeit mit standardisiertem Setup verbringen und mehr Zeit mit Funktionen, die Mehrwert schaffen. Für Organisationen, die in schnelllebigen Märkten konkurrieren, kann diese Geschwindigkeit ein echter Vorteil sein.

Geringere Entwicklungskosten

Weniger Konfigurationscode, weniger architektonische Entscheidungen im Vorfeld und kürzere Entwicklungszyklen führen insgesamt zu niedrigeren Projektkosten. Teams können mit dem gleichen Budget mehr erreichen, und Projekte laufen seltener aus dem Zeitplan oder dem vorgesehenen Umfang.

Einfacheres Onboarding für Fachkräfte in der Entwicklung

Weil Spring Boot vordefiniert ist und etablierten Konventionen folgt, können neue Teammitglieder sich viel schneller einarbeiten und beitragen als bei einem individuell konfigurierten Stack. Das führt direkt zu kürzerer Einarbeitungszeit und geringeren Schulungskosten.

Bessere Skalierbarkeit und Wartbarkeit

Spring Boot-Microservices machen es einfach, einzelne Komponenten einer Anwendung unabhängig zu skalieren, statt das gesamte System auf einmal hochzuskalieren. Wenn sich geschäftliche Anforderungen weiterentwickeln, können Teams bestimmte Services anpassen, ohne die gesamte Anwendung neu aufzusetzen.

Höhere Resilienz

In einer Microservices-Architektur sind Services lose gekoppelt, das heißt, sie arbeiten unabhängig voneinander. Wenn eine Komponente ein Problem hat, läuft der Rest der Anwendung weiter. Für geschäftskritische Systeme ist diese Art von Fehlertoleranz kein nettes Extra, sondern unverzichtbar.

Wie führende Organisationen Spring Boot einsetzen

E-Commerce-Plattformen

Große Einzelhandel- und E-Commerce-Plattformen decken eine enorme Bandbreite an Funktionen ab, von der Lagerverwaltung und Produktsuche bis hin zur Zahlungsabwicklung und zu Benutzerkonten. Mit Spring Boot-Microservices können all diese Funktionen unabhängig entwickelt und skaliert werden. In Spitzenzeiten, etwa während großer Shopping-Phasen, kann zum Beispiel ein Zahlungsdienst hochskaliert werden, ohne den Rest der Plattform anzufassen. So bleiben die Leistung stabil und die Kosten überschaubar.

Finanzdienstleistungs-APIs

In der Finanzbranche sind Zuverlässigkeit und Sicherheit nicht verhandelbar. Das robuste Ökosystem von Spring Boot eignet sich gut für den Aufbau von Systemen zur Verarbeitung von Transaktionen mit hohem Durchsatz und sicheren APIs, die große Anfragenmengen ohne Ausfall bewältigen müssen. Einzelne Services können aktualisiert oder gepatcht werden, ohne das gesamte System offline zu nehmen. Das ist in Umgebungen entscheidend, in denen Ausfallzeiten erhebliche regulatorische und finanzielle Folgen haben.

Unternehmensanwendungsmodernisierung

Viele große Organisationen betreiben noch monolithische Legacyanwendungen, bei denen alle Funktionen eng in einem einzigen System gebündelt sind. Die Modernisierung dieser Systeme muss nicht bedeuten, alles auf einmal neu aufzubauen. Spring Boot bietet Teams einen praktischen Weg, Legacyanwendungen schrittweise in unabhängige, gut verwaltbare Services zu zerlegen. So sinkt das Risiko, während die Wartbarkeit und Agilität des Gesamtsystems stetig verbessert werden.

Gesundheitswesen- und SaaS-Plattformen

In Gesundheitswesen und Software-as-a-Service (SaaS)-Umgebungen ist die Fähigkeit, neue Features schnell und sicher bereitzustellen, ein klarer Wettbewerbsvorteil. Die Microservices-Architektur von Spring Boot ermöglicht es Teams, Updates für einzelne Services bereitzustellen, ohne eine vollständige Neuverteilung des Systems auszulösen. Patientennahe Funktionen, Abrechnungsmodule und Verwaltungstools können alle nach ihrem eigenen Zeitplan weiterentwickelt werden. Das unterstützt schnellere Innovation, ohne die Stabilität des Systems zu gefährden.

Die natürliche Verbindung zwischen moderner App-Entwicklung und Cloudinfrastruktur

In Java cloudnative Entwicklung werden Anwendungen von Grund auf so entwickelt, dass sie in Cloud-Umgebungen laufen. Sie sind darauf ausgelegt, die Skalierbarkeit, Flexibilität und Resilienz von Cloud-Plattformen voll auszuschöpfen.

Spring Boot eignet sich besonders gut für diesen Ansatz. Das eigenständige, schlanke Anwendungsmodell passt sich natürlich an die Funktionsweise von Cloud-Infrastrukturen an und macht Spring Boot zu einer der beliebtesten Optionen für Teams, die cloudnative Java-Anwendungen entwickeln.

Zwei Technologien stehen im Zentrum der meisten cloudnative Architekturen: Containerisierung und Orchestrierung.

Docker

Docker ist eine Plattform, die Anwendungen und ihre Abhängigkeiten in leichtgewichtige, portable Einheiten namens Container packt. Das eigenständige Anwendungsmodell von Spring Boot macht es einfach, eine Spring Boot-App als Docker-Container zu paketieren, sodass sie unabhängig von der zugrunde liegenden Infrastruktur konsistent ausgeführt wird. Entwicklungs-, Test- und Produktionsumgebungen verhalten sich alle gleich. Das reduziert umgebungsspezifische Fehler, die Teams ausbremsen.

Kubernetes

Sobald Anwendungen containerisiert sind, übernimmt Kubernetes die Verwaltung im großen Maßstab. Kubernetes orchestriert die Bereitstellung, Skalierung und den Betrieb containerisierter Spring Boot-Microservices über Cluster hinweg. Für Organisationen, die komplexe Microservices-Architekturen betreiben, bietet Kubernetes die Automatisierung und Zuverlässigkeit, die nötig sind, damit in der Produktion alles reibungslos läuft.

Die Verwaltung von Kubernetes-Clusters und containerisierten Diensten im großen Maßstab kann operativ anspruchsvoll sein und zieht häufig Engineering-Ressourcen von der eigentlichen Produktentwicklung ab. Microsoft Azure Kubernetes Service (AKS) reduziert diesen Aufwand deutlich, indem es die Clusterverwaltung vereinfacht. Azure Container Apps geht noch einen Schritt weiter und bietet eine vollständig verwaltete Umgebung zum Ausführen containerisierter Spring Boot-Services mit minimalem Infrastrukturaufwand. Diese Spring Boot- und Azure-Integrationen sind praxiserprobt und gut dokumentiert. Dadurch ist Azure ein natürlicher Ort für Teams, die bereits im Spring-Ökosystem entwickeln.

Cloudnative Spring Boot-Anwendungen profitieren von der automatischen Skalierung, die die Kapazität automatisch an die Nachfrage anpasst, sowie von Hochverfügbarkeitskonfigurationen, die Anwendungen auch dann am Laufen halten, wenn einzelne Komponenten ausfallen. Zusammen mit der infrastrukturellen Flexibilität moderner Cloud-Plattformen bietet Spring Boot Entwicklungsteams eine solide Grundlage, um Anwendungen zu erstellen, die mit dem Unternehmen mitwachsen und sich anpassen können.

Wohin sich die moderne Java-Entwicklung als Nächstes entwickelt

Reaktive Programmierung

Klassische Java-Anwendungen verarbeiten Anfragen nacheinander, was unter hoher Last zu Engpässen führen kann. Project Reactor und Spring WebFlux bringen Funktionen für reaktive Programmierung in Spring Boot, sodass Anwendungen deutlich mehr gleichzeitige Anfragen verarbeiten können, ohne zusätzliche Infrastruktur zu benötigen. Für Organisationen, die APIs mit hohem Traffic oder Echtzeit-Datenpipelines entwickeln, ist reaktive Programmierung ein spürbarer Fortschritt bei Leistung und Effizienz von Anwendungen.

Native Images mit GraalVM

Die wachsende Unterstützung von Spring Boot für die native GraalVM-Kompilierung ermöglicht es, Anwendungen in eigenständige native ausführbare Dateien zu kompilieren, statt sie auf der Java Virtual Machine (JVM) auszuführen. Die praktischen Vorteile sind erheblich: schnellere Startzeiten, geringerer Speicherverbrauch und ein kleinerer Gesamt-Footprint. Diese Eigenschaften machen Spring Boot-Anwendungen noch besser geeignet für containerisierte und serverlose Umgebungen, in denen sich Ressourceneffizienz direkt auf die Kosten auswirkt.

Kubernetes-native Entwicklung

Da sich Kubernetes zum De-facto-Standard für Containerorchestrierung entwickelt hat, hat sich Spring Boot weiterentwickelt, um Fachkräfte in der Entwicklung dort abzuholen, wo sie stehen. Die verbesserte Unterstützung für Kubernetes-native Muster bedeutet, dass Spring Boot-Anwendungen die Funktionen der Plattform umfassender nutzen können, von Integritätstests und einem ordnungsgemäßen Herunterfahren bis hin zu Konfigurationsverwaltung und Dienstermittlung.

KI-gesteuerte Java-Anwendungen

Künstliche Intelligenz verändert die Softwareentwicklung, und Spring Boot ist gut aufgestellt, um diesen Wandel zu unterstützen. Mit der wachsenden Zahl von KI-gesteuerten Tools im Java-Ökosystem können Fachkräfte in der Entwicklung Spring Boot als Grundlage nutzen, um Anwendungen zu erstellen, die Machine Learning-Modelle, intelligente Datenverarbeitung und KI-gestützte Workflows einbinden. Der Fokus bleibt darauf, dass Fachkräfte in der Entwicklung den Prozess steuern, während KI als leistungsfähiges Tool in ihren Händen dient und nicht als Ersatz für technisches Urteilsvermögen.

Die Entwicklung von Spring Boot liefert ein klares Argument für seine langfristige Relevanz. Während Anwendungsarchitekturen komplexer werden und die Leistungsanforderungen steigen, passt sich das Framework weiter an und bietet Entwicklungsteams eine zuverlässige, zukunftsorientierte Grundlage, auf der sie aufbauen können.

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Häufig gestellte Fragen

Häufig gestellte Fragen

  • Spring Boot baut auf Spring auf und ergänzt Autokonfiguration sowie eingebettete Server, damit Entwicklerinnen und Entwickler Anwendungen mit deutlich weniger manueller Einrichtung erstellen können.
  • Ja Das leichtgewichtige, eigenständige Anwendungsmodell von Spring Boot macht es zu einem der beliebtesten Frameworks für den Aufbau von Spring Boot-Microservices-Architekturen.
  • Die Integration von Spring Boot und Azure ist von Grund auf unkompliziert. Dienste wie Azure Kubernetes Service und Azure Container Apps vereinfachen dabei das cloudnative Hosting und die Skalierung.
  • Ja Spring Boot ist ein Back-End-Framework, das häufig zum Erstellen von REST-APIs, Microservices und serverseitiger Anwendungslogik verwendet wird.