Einblicke in Azure Load Balancer mithilfe von Azure Monitor für Netzwerke – Einführung

Veröffentlicht am 25 Juni, 2020

Program Manager

Wir freuen uns bekannt zu geben, dass Kunden mit Azure Load Balancer nun sofortigen Zugang zu einer Paketlösung für die Integritätsüberwachung und Konfigurationsanalyse haben. Kunden können jetzt für alle ihre Load Balancer-Konfigurationen und Integritätsdashboards topologische Karten nutzen, die als Teil von Azure Monitor für Netzwerke erstellt wurden und sich für standardmäßige Load Balancer eignen, die mit relevanten Metriken vorkonfiguriert wurden.

Auf diese Weise erhalten Sie einen Einblick in die Integrität und Konfiguration Ihrer Netzwerke und unterstützen eine schnelle Fehlerlokalisierung und fundierte Designentscheidungen. Sie greifen über das Blatt Einblicke jeder Load Balancer-Ressource und über Azure Monitor für Netzwerke darauf zu. Dies ist ein zentraler Hub, der den Zugriff auf die Integritäts- und Verbindungsüberwachung für alle Netzwerkressourcen ermöglicht.

Visualisieren funktionaler Abhängigkeiten

In der Ansicht für funktionale Abhängigkeiten können Sie auch die komplexesten Load Balancer-Konfigurationen darstellen. Dank visuellem Feedback zu Lastenausgleichsregeln, NAT-Regeln für eingehenden Datenverkehr und Back-End-Poolressourcen können Sie Aktualisierungen vornehmen, während Sie gleichzeitig Ihre vollständige Konfiguration im Blick behalten.

Eine Beispieltopologie, in der die funktionalen Abhängigkeiten eines Load Balancers und seiner abhängigen Ressourcen dargestellt sind. Bei den dargestellten abhängigen Ressourcen handelt es sich um zwei Front-End-IP-Adressen, deren jeweilige Lastenausgleichsregeln eine Zuordnung zu einem Back-End-Pool vorsehen. Der Back-End-Pool ist Virtual Machine Scale Sets und VMs zugeordnet, wobei die Farben Rot, Gelb und Grün zur Darstellung des Integritätsstatus verwendet werden.

Bei standardmäßigen Load Balancern wird der Integritätsteststatus Ihrer Back-End-Poolressourcen farblich gekennzeichnet, sodass Sie die aktuelle Verfügbarkeit Ihres Netzwerks für Datenverkehr visualisieren können. Neben der oben abgebildeten Topologie sehen Sie ein zeitliches Diagramm das anhand einer Momentaufnahme Aufschluss über die Integrität Ihrer Anwendung gibt.

Überwachen eines umfangreichen Metrikdashboards, ohne dass eine Konfiguration erforderlich ist

Nachdem Sie Ihre Topologie überprüft haben, können Sie die Seite mit detaillierten Metriken nutzen, um die Daten noch eingehender zu untersuchen und die Leistung des Load Balancers zu beurteilen. Die Seite mit detaillierten Metriken ist ein vorkonfiguriertes Dashboard mit getrennten Registerkarten, die nützliche Einblicke in die Verfügbarkeit, den Datendurchsatz, die Flowverteilung und die Verbindungswartezeit bieten.

Die Registerkarte Übersicht bietet eine allgemeine Ansicht. Über diese Registerkarte greifen Sie auf die Registerkarte Front-End- und Back-End-Verfügbarkeit oder Datendurchsatz zu, um ausführlichere Informationen zu erhalten.

Ein Beispiel für die Registerkarte „Übersicht“ auf der Seite mit detaillierten Load Balancer-Metriken. Die Abbildung zeigt das durchsuchbare Raster, in dem die Datenpfadverfügbarkeit und der Integritätsteststatus nach Front-End-IP-Adresse aufgelistet sind.

Über die Registerkarte „Front-End- und Back-End-Verfügbarkeit“ werden der Integritätsstatus des Load Balancers und des Back-End-Pools im zeitlichen Verlauf aufgeschlüsselt. Auf der RegisterkarteDatendurchsatz erfahren Sie nach Front-End-IP, Front-End-Port und Richtung gegliedert, wie viele Daten von Ihren Diensten analysiert werden.

Auf der Registerkarte Flowverteilung wird die Lastenverteilung auf die Back-End-Ressourcen visualisiert. So können Sie feststellen, wie viele Flows von jeder Back-End-Instanz erstellt werden, und verfolgen, ob Sie sich dem Limit nähern.

Ein Beispiel für die Registerkarte „Flowverteilung“ auf der Seite mit detaillierten Load Balancer-Metriken. Die Abbildung zeigt Diagramme mit den eingehenden und ausgehenden Flows, die für die einzelnen Mitglieder des Back-End-Pools des Load Balancers erstellt werden.

Auf der Registerkarte Verbindungsmonitore werden die Roundtrip-Latenzen über weltweit verteilte Verbindungsmonitore auf einer Karte dargestellt. Auf diese Weise können Sie bewerten, welche Leistungsauswirkungen die Entfernungen zu Regionen rund um die Welt auf Ihren Dienst haben.

Ein Beispiel für die Registerkarte „Verbindungsmonitor“ auf der Seite mit detaillierten Load Balancer-Metriken. Die Abbildung zeigt eine Weltkarte mit Punkten für die einzelnen Regionen mit einem konfigurierten Verbindungsmonitor und den Roundtrip-Latenzen zwischen der jeweiligen Region und dem Load Balancer.

Die neue Überwachungsoberfläche ist nahtlos und einfach zu bedienen und bietet integrierte Leitfäden und Anweisungen auf den einzelnen Registerkarten.

Ein zentraler Ort für die gesamte Netzwerküberwachung

Azure Monitor für Netzwerke bietet vollständige Unterstützung für die neue Überwachungsoberfläche für Azure Load Balancer, die zudem wertvolle Einblicke in Load Balancer liefert. Da sich alle Metriken zu Ihren Netzwerkressourcen an einem zentralen Ort befinden, können Sie schnell nach Typ, Abonnement und Schlüsselwort filtern, um die Integrität, die Konnektivität und den Warnungsstatus Ihrer gesamten Azure-Netzwerkressourcen wie Azure Firewalls, ExpressRoute und Application Gateways anzuzeigen.

Beispiel für Azure Monitor für Netzwerke. Die Abbildung enthält die Netzwerkressourcen für das ausgewählte Abonnement. Außerdem ist zu sehen, dass die Integritätsüberwachungs-Dashboards für alle Netzwerkressourcen über einen zentralen Endpunkt verfügbar sind.

Aufgrund des schnellen Umstiegs in die Cloud und immer komplexerer Anwendungen benötigen Kunden Tools, um ihre Netzwerkkonfigurationen einfach zu warten, zu überwachen und zu aktualisieren. Durch die Integration von Azure Load Balancer und Azure Monitor für Netzwerke leisten wir einen Beitrag dazu und sind zuversichtlich, dass wir unseren geschätzten Kunden auch weiterhin die erstklassigen Funktionen zur Verfügung stellen können, die sie verdienen.

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