Was ist Virtualisierung?

Bei der Virtualisierung wird eine simulierte, oder virtuelle, Computingumgebung hergestellt – und keine physische Umgebung. Virtualisierung beinhaltet häufig computergenerierte Versionen der Hardware, Betriebssysteme, Speichergeräte usw. Dies gibt Organisationen die Möglichkeit, einen einzelnen physischen Computer oder Server in mehrere virtuelle Computer aufzuteilen. So kann jeder virtuelle Computer einzeln interagieren und unterschiedliche Betriebssysteme oder Anwendungen ausführen, während er die Ressourcen eines einzelnen Hostcomputers nutzt.

Durch das Erstellen von Ressourcen von einem einzelnen Computer oder Server verbessert die Virtualisierung die Skalierbarkeit und Workloads, während gleichzeitig weniger Server in Anspruch genommen werden, weniger Energie verbraucht wird und weniger Kosten für Infrastruktur und Wartung anfallen. Es gibt vier Hauptkategorien der Virtualisierung. Die erste Kategorie ist die Desktopvirtualisierung, die es einem zentralisierten Server erlaubt, individualisierte Desktops zu liefern und zu verwalten. Die zweite Kategorie ist die Netzwerkvirtualisierung, die dafür entwickelt wurde, Netzwerkbandbreite in mehrere unabhängige Kanäle aufzuteilen, die dann wiederum bestimmten Servern und Geräten zugeordnet werden können. Die dritte Kategorie ist die Softwarevirtualisierung, die Anwendungen von der Hardware und dem Betriebssystem trennt. Die vierte Kategorie ist die Speichervirtualisierung, die mehrere Netzwerkspeicherressourcen miteinander kombiniert, sodass ein einzelnes Speichergerät entsteht, auf das mehrere Benutzer zugreifen können.

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