Visual Studio Azure Tools und SDK 2.9 bald verfügbar

Veröffentlicht am 31 März, 2016

Senior Product Marketing Manager, Azure Marketing

Update vom 25.10.2016:

Relasezusammenfassung von Azure SDK 2.9.5
Releasedatum: 27. September 2016

Mit diesem Release wurden nur geringfügige Änderungen für das Azure SDK 2.9 eingeführt.

Zu den aktualisierten Features in den Azure Resource Manager-Tools gehören:

  • Referenzen zu Ressourcen hinzufügen, die nicht in der Vorlage, aber in Ihrem Abonnement oder in anderen Vorlagen definiert sind
  • Entwicklern die schnelle serverseitige Validierung von Vorlagen erlauben
  • Azure-Ressourcengruppen-Projekte von Azure- und Azure Stack-Schnellstartvorlagen auf GitHub erstellen
  • Aktualisierte Features aus den Webtools
  • Remotedebuggen für App Services mit höherer Zuverlässigkeit

Wir freuen uns, das neue Release von Azure SDK für .NET ankündigen zu können. In diesem Beitrag werden die einzelnen Featurebereiche ausführlich erläutert, und wir zeigen, wie Azure-Entwickler in Visual Studio von der neuen Funktionalität profitieren können.

Azure SDK 2.9 für .NET zum Download

Releasezusammenfassung

In diesem Release haben wir viele Komponenten der Visual Studio-Tools für Azure erheblich verbessert.

  • Visual Studio „15“ – Vorschau
  • Performance Diagnostics mit Service Profiler (Vorschau)
  • Anwendungsübersicht – verbesserte Diagnose für die Visualisierung von Daten
  • Event Hub für Azure-Diagnose
  • KeyVault-Unterstützung für ARM-Vorlagen
  • Erstellen eines sekundären App Service
  • Tools für Docker (Vorschau)
  • Microsoft Service Fabric-Tools für Visual Studio
  • Azure Data Lake Tools für Visual Studio
  • Azure Resource Manager-Tools für Visual Studio Code

Visual Studio „15“ – Vorschau

Azure SDK 2.9 ist das erste unterstützte SDK für die Visual Studio „15“-Vorschau. Es bietet dieselben Funktionen und Features, die im Azure SDK 2.9 für Visual Studio 2013 und Visual Studio 2015 unterstützt werden.

Performance Diagnostics mit Service Profiler (Vorschau)

Am häufigsten äußern Kunden in ihrem Feedback den Wunsch nach besseren Tools, durch die sich Leistungseinbußen in Livediensten diagnostizieren lassen.  In Zusammenarbeit mit mehreren internen und externen Kunden haben wir verschiedene Tools und Services für dieses Problem entwickelt. Jetzt ist es an der Zeit, die Ergebnisse mit der ganzen Community zu teilen.

Heute können wir endlich den Service Profiler (Vorschau) ankündigen. Der Service Profiler erweitert den Funktionsumfang von Azure-Diagnose und App Insights. So verfügen Sie über einen Collection Agent, der Leistungsprobleme in Ihren Live-Cloudanwendungen und -diensten zusammenfasst, dokumentiert und diagnostiziert. Der Service Profiler-Agent erstellt automatisch Profile von .NET- und Azure-Framework-Ereignissen (die Sie auch manuell deklarieren können). Mit geringem Aufwand wird so eine Reihe intelligenter Beispielprofile im Dienst aufgebaut.  Die Leistungsdaten werden im Service Profiler auf einer Übersichtsseite dargestellt, die eine Reihe von Abfragen und Perzentilbereichen umfasst. So sind Probleme in Bezug auf bestimmte Abfragen und Perzentile (z. B. im Long Tail) leicht zu erkennen.  Wenn Sie auf ein Beispiel klicken, erhalten Sie eine ausführliche Darstellung der Ereignisse in dieser Anforderung. Dadurch lässt sich der langsamste Pfad im Code noch einfacher finden.

Sie können den Service Profiler (Vorschau) noch heute testen, ein Demovideo ansehen und/oder eine Demo auf der Live-Website ausprobieren. Die Vorschau unterstützt derzeit VMs, Cloud Services (Web- und Workerrollen), VMScaleSet und Service Fabric.  Dadurch wird zwar die Palette der Tools und Dienste in Azure-Diagnose und App Insights erweitert, aber es gibt außer Service Profiler keine weitere Abhängigkeit von Azure-Agents oder -Diensten in der Vorschau.  Bitte informieren Sie sich über unsere eingeschränkte private App Service-Vorschau.

KeyVault-Unterstützung für ARM-Vorlagen

Wenn Sie Azure Resource Manager-Vorlagen verwenden, um eine Infrastruktur als Code- oder Continuous Deployment-Workflow zu verwalten, wissen Sie, wie es ist, Geheimnisse zwischen einem „Geheimnisspeicher“ und Tools zur Bereitstellung von Vorlagen in Azure zu marshallen. In den Azure Resource Manager-Vorlagen können Sie Referenzen zu Geheimnissen in Azure KeyVault angeben. Mit den im 2.9 Azure SDK verfügbaren VS-Tools geht dies genauso einfach von der Hand wie das Speichern des Geheimnisses. Weitere Informationen zum Speichern von KeyVault-Geheimnissen finden Sie im Tutorial zur KeyVault-Unterstützung in ARM-Vorlagen.

Erstellen eines sekundären App Service

Wenn Sie Azure App Service verwenden, besteht die Möglichkeit, dass Sie mehrere App Service-Container für verschiedene Komponenten Ihrer Anwendung erstellen. Es ist denkbar, dass Sie eine Web-App und eine mobile App verwenden, die beide auf die in der API-App gehostete REST-API zugreifen. Oder Sie verfügen über einen App Service, der eine Vielzahl von Hintergrund-WebJobs enthält, die eingehende Daten verarbeiten. Mit dem 2.9 SDK-Update unterstützen wir jetzt die gleichzeitige Erstellung mehrerer App Services. Mit diesem Feature lassen sich eine Reihe von App Service-Containern erstellen, in denen eigener Code bereitgestellt werden kann. Lesen Sie diesen Beitrag, um mehr über diese neue Funktionalität der App Service-Tools zu erfahren.

Visual Studio 2015-Tools für Docker – Vorschau

Mit der Vorschauversion von Visual Studio 2015-Tools für Docker können Entwickler ihre Anwendungen in einem lokal gehosteten Docker-Container erstellen und debuggen und ihre Anwendung auf einem Azure Docker Host veröffentlichen. Weitere Informationen zu Tools für Docker finden Sie in der Tools für Docker-Dokumentation.

Microsoft Service Fabric-Tools für Visual Studio

Heute veröffentlichen wir die neuen Microsoft Azure Service Fabric Tools für Visual Studio 2015 und die Vorschau von Microsoft Azure Service Fabric-Tools für Visual Studio „15“. Beide Releases setzen Microsoft Azure Service Fabric SDK 2.0 und Microsoft Azure Service Fabric Runtime 5.0 voraus.

Wir haben eine Reihe neuer Features eingeführt, mit denen Entwickler Service Fabric-Anwendungen problemlos erstellen, testen und diagnostizieren können. Unter Verwendung bekannter und beliebter Tools legten wir den Fokus darauf, Entwicklern die Einführung von Microsoft Azure Service Fabric zu erleichtern und durch Software-Entwicklung einen effizienten Nutzen zu erzielen.

In diesem Release haben wir die verfügbaren Service-Vorlagen für die Umsetzung von Service Fabric-Diensten vereinfacht. Um Ihnen einen schnellen Einstieg zu ermöglichen, bieten wir nun auch die Möglichkeit, differenzierte Pakete auf der Grundlage der Komponenten zu erstellen, die bereits im Cluster bereitgestellt wurden. Durch die Interaktion mit einem Service Fabric-Cluster im Cloud-Explorer haben Sie außerdem die Möglichkeit, auf einfache Weise eine Remote-Debuggingsitzung zu starten oder Streamingabläufe in Visual Studio anzusehen.

Wenn Sie ausführbare Gastdateien in Ihre Service Fabric-Anwendungen einbinden müssen, können Sie die Servicepaketstruktur jetzt einfach in Visual Studio in Ihr Service Fabric-Anwendungsprojekt integrieren und die ausführbare Datei mit anderen Diensten zusammenpacken und bereitstellen.

Die Service Fabric-Entwicklung ist jetzt auch mit der Visual Studio „15“-Vorschau verfügbar. Darüber hinaus haben wir für Visual Studio 2015 Update 2 und die Visual Studio „15“-Vorschau Unterstützung für die Entwicklung unter Windows 7 eingeführt. Alle Tools wurden lokalisiert, um die lokalisierten Versionen von Visual Studio zu unterstützen.

Weitere Informationen zu diesen Features finden Sie im Blog zu Microsoft Azure Service Fabric-Tools.

Diagnoseupdates

Mit dem aktuellen Azure SDK-Update haben wir die Anzeige und Nutzung von Diagnosedaten in doppelter Hinsicht verbessert. Erstens können Sie jetzt die Anwendungstopologie für die Azure-Diagnose mit der neuen Anwendungsübersicht (Application Insights) im Azure-Portal ansehen. Zweitens freuen wir uns, Ihnen mitteilen zu dürfen, dass Azure-Entwickler jetzt Azure-Diagnosezähler und Ereignisse innerhalb von Sekunden auf Ihren Azure Event Hub streamen können. Hierzu gehören ETW-Ereignisse, Leistungsindikatoren, Windows-Ereignisprotokolle und Anwendungsprotokolle.  Azure Event Hub ist ein hochskalierbarer Publish-Subscribe-Dienst, der Millionen von Ereignissen pro Sekunde aufnehmen und in verschiedene Anwendungen streamen kann (z. B. Azure Stream Analytics, Azure HD Insight, Machine Learning, Elastic Search/ELK und viele andere). Unter den folgenden Links finden Sie Informationen zur Verwendung der KI-Anwendungsübersicht. Darüber hinaus können Sie sich über die Verwendung von Event Hub für Azure-Diagnose informieren.

Azure Data Lake Tools für Visual Studio-Updates

Azure Data Lake Tools für Visual Studio wurden jetzt mit dem Azure SDK-Release zusammengeführt. Das Tool wird automatisch zusammen mit dem Azure SDK installiert. In der Zwischenzeit können Sie jederzeit die neuesten Azure Data Lake Tools-herunterladen oder sich in der Data Lake Analytics-Dokumentation auf Azure.com über die regelmäßigen Toolupdates informieren. In diesem Release haben wir Funktionen hinzugefügt, mit denen sich alle U-SQL-Metadatenentitäten im Server-Explorer anzeigen und in einigen Fällen auch erstellen lassen. HDInsight Tools für Visual Studio unterstützt jetzt HDInsight Version 3.3, einschließlich der Anzeige von Tez-Diagrammen und anderen Sprachkorrekturen.

Azure Resource Manager-Tools für Visual Studio Code

Wenn Sie Visual Studio Code verwenden, sollten Sie die neue Erweiterung der Azure Resource Manager-Tools installieren und ausprobieren, die im Visual Studio Marketplace oder über den Befehl ext install azurerm-vscode-tools direkt im Visual Studio Code-Tool verfügbar ist. Die Visual Studio-Erweiterung bietet eine Reihe von Vorlagen, Codeausschnitten und Skripts, die das Erstellen und Bereitstellen von Azure Resource Manager-Vorlagen in plattformübergreifenden Umgebungen veranschaulichen.

Zusammenfassung

Falls Sie noch kein Azure-Konto haben, können Sie sich für eine kostenlose Testversion registrieren oder Ihr Azure-Abonnement aktivieren, um alle oben beschriebenen Features noch heute zu nutzen. Besuchen Sie dann das Azure Developer Center, um mehr über die Entwicklung von Apps zu erfahren. Teilen Sie uns Fehler über Connect, Vorschläge über UserVoice und sonstige Beobachtungen über Ein Problem melden in der Visual Studio-IDE mit.

Info

Dieser Blogbeitrag ist unter Mitwirkung mehrerer Personen entstanden. Vielen Dank an Cristy Gonzalez, Mikkel Mork Hegnog, Xiaoyong Zhu und Brian Moore.