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Natives Ausführen von virtuellen SD-WAN-Appliances in Azure Virtual WAN

Veröffentlicht am 16 Juli, 2020

Corporate Vice President, Azure Networking

Heute kündigen wir die Vorschauversion des neuen Features für die native Bereitstellung und Ausführung von virtuellen Netzwerkappliances von Drittanbietern wie SD-WAN in Azure Virtual WAN-Hubs an.

Da Unternehmen immer mehr auf Cloudtechnologien setzen und dabei Kosten sparen möchten, sollten IT-Teams den Umstieg auf Azure Virtual WAN in Betracht ziehen, um Konnektivitätsmodelle zu konsolidieren, zu beschleunigen oder zu überarbeiten. Moderne Unternehmen benötigen überall Verbindungen zwischen umfassend verteilten Anwendungen, Daten und Benutzern – in der Cloud und lokal.

Als wir im Jahr 2018 automatisierte, integrierte Transitfeatures mit Azure Virtual WAN als erste öffentliche Cloud vorgestellt haben, ist das Interesse an Azure für die Erstellung oder Überarbeitung von Zweigstellennetzwerken für die Cloud schnell gestiegen.

Azure Virtual WAN bietet eine Dienstarchitektur, mit der das schnelle globale Microsoft-Netzwerk in vollem Umfang genutzt werden kann. Virtual WAN erleichtert das Vernetzen von virtuellen Netzwerken (VNETs), Azure ExpressRoute, VPN und jetzt auch SD-WAN in virtuellen Hubs. Dieser verbindungsunabhängige Ansatz ermöglicht einen vollumfänglichen Transit zwischen Zweigstellen, Websites, Mobilbenutzern und Diensten, die die globale Azure-Infrastruktur nutzen.

Diagramm: Übersicht über die gesamte Virtual WAN-Architektur

 

Barracuda-Logo Barracuda ist der erste Virtual WAN-Partner, der diese Vorteile nutzt, um seinen Kunden die Verwendung von SD-WAN (Software-Defined Wide Area Network) zu ermöglichen. So können diese ihre Leistung steigern, während vorhandene Investitionen und Qualifikationen weiter zum Einsatz kommen.

Für Netzwerktrends, denen in der Regel ein Internet-First-Ansatz vorangeht, werden immer häufiger Technologien wie SD-WAN verwendet, um die Leistung durch intelligente Pfadauswahl und zentrale Richtlinien zu steigern. So werden die üblichen Backhauls an Netzwerke vermieden, indem der Datenverkehr über lokale Sitzungen direkt von der Zweigstelle an die Cloud geleitet wird. So können Sie die Pfadauswahl und Richtlinienverwaltung Ihres Anbieters nutzen.

Screenshot: Azure-Portal mit SD-WAN-Integration von BarracudaMit der integrierten, skalierbaren Überwachung und einem einheitlichen Framework für Netzwerke und Sicherheit in einer Hub-Spoke-Architektur können Kunden innerhalb von Minuten zahlreiche Hybridworkloads bereitstellen. Azure Virtual WAN legt den Grundstein für Ihre Lösung – ob Sie die Interkonnektivität zwischen dem Internet (VPN) und privaten Benutzern und Websites (ExpressRoute) vereinfachen oder große Zweigstellenarchitekturen oder SD-WAN-Architekturen benötigen. Das neue Feature für virtuelle Appliances in Hubs wird ab dem 20. Juli 2020 in ausgewählten Azure-Regionen veröffentlicht.  

„Azure Virtual WAN kann jetzt als zentraler Netzwerkhub für den gesamten Datenverkehr und als wichtige Säule für unsere Cloudstrategie dienen“, sagt Leon Sevriens, IT Manager bei der großen niederländischen Organisation Humankind, die mit ihren über 3.000 Mitarbeitern Tagesbetreuung und außerschulische Betreuung an über 450 Standorten anbietet. „Durch die Kombination von Virtual WAN und Barracuda CloudGen-WAN können wir ein resilientes, cloudnatives Netzwerk mit der erforderlichen Leistung und Sicherheit für Produktivitätstools, -anwendungen und -daten in der Cloud testen.“

 

Weitere Features sind jetzt allgemein verfügbar.

Neben der SD-WAN-Integration geben wir die allgemeine Verfügbarkeit der Hub-to-Hub-Konnektivität, des benutzerdefinierten Routings, von Firewall Manager und anderen Konnektivitätsfeatures in Azure Virtual WAN bekannt.

Neue Virtual WAN-Partner: Cisco SD-WAN von Meraki und VMware unterstützen jetzt die Automatisierung von IPsec-Verbindungen zwischen den VPN-/SD-WAN-Geräten von Zweigstellen und dem VPN-Dienst Azure Virtual WAN.

 Logos von Virtual WAN-Partnern: Cisco Meraki und VMware

Hub-to-Hub-Konnektivität für vollständig vermaschte virtuelle Hubs

Benutzerdefiniertes Routing (ab 3. August 2020) für erweiterte Routingfunktionen: benutzerdefinierte Routentabellen und Optimierung des Routings in virtuellen Netzwerken

Transit zu virtuellen Netzwerken mit einer Geschwindigkeit von 50 GBit/s zwischen virtuellen Netzwerken, die mit Virtual WAN verbunden sind

VPN- und ExpressRoute-Transit für eine nahtlose Konnektivität zwischen Standorten und Benutzern, die per VPN/SD-WAN und per ExpressRoute verbunden sind

Neue VPN-Features, die benutzerdefinierte BGP-IP-Adressen (auch als Automatic Private IP Addressing, APIPA bekannt) für VPN-Verbindungen zu Standorten unterstützen

Teilen Sie uns Ihre Meinung mit

Wir planen, Azure Virtual WAN in Zukunft weiter auszubauen und weitere Features hinzuzufügen. Testen Sie Azure Virtual WAN und die neuen Features, und teilen Sie uns Ihre Erfahrungen und Ihr Feedback mit, damit wir das Produkt weiter verbessern können.

Weitere Informationen

Folgende Ressourcen liefern weiterführende Informationen: