Teilnahmerichtlinien für Microsoft Azure Marketplace

Letzte Aktualisierung: Juni 2017

Die folgenden Teilnahmerichtlinien für Microsoft Azure Marketplace gelten für alle Herausgeber und Angebote im Microsoft Azure Marketplace. Diese Richtlinien gelten zusätzlich zu den Bestimmungen des Microsoft Marketplace-Herausgebervertrags. Herausgeber müssen die Richtlinien, die in diesem Dokument beschrieben werden und/oder auf die in diesem Dokument verwiesen wird, jederzeit einhalten, um am Azure Marketplace teilnehmen zu dürfen. Falls ein Herausgeber die Bestimmungen zu einem beliebigen Zeitpunkt nicht in vollem Umfang einhält, kann Microsoft das Angebot des Herausgebers aus dem Azure Marketplace entfernen. Dieses Dokument wird ggf. von Zeit zu Zeit aktualisiert.

ABSCHNITT 1: Grundlegende Kriterien.

  1. Die im Azure Marketplace angebotenen Softwareprodukte und Dienste müssen mindestens eines der folgenden Kriterien erfüllen:
    • Ausführung in Microsoft Azure: Die primäre Funktion der Software oder des Diensts muss in Microsoft Azure ausgeführt werden.
    • Bereitstellung in Microsoft Azure: Herausgeber müssen in ihren Angebotslisteninformationen beschreiben, auf welche Weise die Software oder der Dienst in Microsoft Azure bereitgestellt wird.
    • Integration in bzw. Erweiterung für einen Microsoft Azure-Dienst: Herausgeber müssen in ihren Angebotslisteninformationen angeben, in welchen Azure-Dienst die Software oder der Dienst integriert ist bzw. welchen Azure-Dienst die Software oder der Dienst erweitert, und auch, auf welche Weise dies geschieht.
  2. Herausgeber müssen ihren Standort in einem vom Azure Marketplace unterstützten Verkäuferland haben. Derzeit werden die folgenden Verkäuferländer vom Azure Marketplace unterstützt:
    • Ägypten, Afghanistan, Albanien, Algerien, Angola, Antigua und Barbuda, Argentinien, Armenien, Aserbaidschan, Äthiopien, Australien, Bahrain, Bangladesch, Belarus, Belgien, Benin, Bolivien, Bosnien und Herzegowina, Botswana, Brasilien, Bulgarien, Burkina Faso, Burundi, Chile, Costa Rica, Dänemark, Deutschland, Dominica, Dominikanische Republik, Ecuador, Elfenbeinküste, El Salvador, Eritrea, Estland, Fidschi, Finnland, Frankreich, Georgien, Ghana, Griechenland, Guatemala, Guinea, Haiti, Honduras, Hongkong, Indien, Indonesien, Irak, Irland, Island, Israel, Italien, Jamaika, Japan, Jordanien, Kambodscha, Kamerun, Kanada, Kasachstan, Katar, Kenia, Kolumbien, Komoren, Kongo (Demokratische Republik), Kongo (Republik), Kroatien, Kuwait, Laos, Lettland, Libanon, Liberia, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Madagaskar, Malawi, Malaysia, Mali, Malta, Marokko, Mauritius, Mexiko, Monaco, Mongolei, Montenegro, Mosambik, Nepal, Neuseeland, Nicaragua, Niederlande, Niger, Nigeria, Norwegen, Österreich, Oman, Pakistan, Panama, Paraguay, Peru, Philippinen, Polen, Portugal, Ruanda, Rumänien, Russland, Sambia, Saudi-Arabien, Schweden, Schweiz, Senegal, Serbien, Sierra Leone, Simbabwe, Singapur, Slowakei, Slowenien, Somalia, Spanien, Sri Lanka, Südafrika, Südkorea, Tadschikistan, Tansania, Thailand, Timor-Leste, Togo, Tonga, Trinidad und Tobago, Tschad, Tschechische Republik, Türkei, Tunesien, Turkmenistan, Uganda, Ukraine, Ungarn, Vereinigte Arabische Emirate, Vereinigtes Königreich, Uruguay, USA, Usbekistan, Venezuela, Vietnam, Zentralafrikanische Republik, Zypern.
  3. Jedes Angebot muss von den Herausgebern in mindestens einem vom Azure Marketplace unterstützten Käuferland verfügbar gemacht werden. Derzeit werden die folgenden Käuferländer vom Azure Marketplace unterstützt:
    • Ägypten, Algerien, Argentinien, Australien, Bahrain, Belarus, Belgien, Brasilien, Bulgarien, Chile, Costa Rica, Dänemark, Deutschland, Dominikanische Republik, Ecuador, El Salvador, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Guatemala, Hongkong, Indien, Indonesien, Irland, Island, Israel, Italien, Japan, Jordanien, Kanada, Kasachstan, Katar, Kenia, Kolumbien, Kroatien, Kuwait, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Malaysia, Malta, Marokko, Mazedonien, Mexiko, Montenegro, Neuseeland, Niederlande, Nigeria, Norwegen, Österreich, Oman, Pakistan, Panama, Paraguay, Peru, Philippinen, Polen, Portugal, Puerto Rico, Rumänien, Russland, Saudi-Arabien, Schweden, Schweiz, Serbien, Singapur, Slowakei, Slowenien, Spanien, Sri Lanka, Südafrika, Südkorea, Taiwan, Thailand, Trinidad und Tobago, Tschechische Republik, Türkei, Tunesien, Ukraine, Ungarn, Uruguay, USA, Venezuela, Vereinigte Arabische Emirate, Vereinigtes Königreich, Zypern.
  4. Herausgeber müssen ihre Bonität wahren.
  5. Herausgeberangebote im Azure Marketplace müssen eingeschränkt oder allgemein verfügbar sein und über einen festen Kundenstamm verfügen.
  6. Angebote im Azure Marketplace dürfen keine Produkte oder Komponenten nutzen bzw. von diesen abhängig sein, die nicht unterstützt werden oder nicht länger im Handel erhältlich sind.
  7. Herausgeber müssen eine ausführliche technische Dokumentation zur Verfügung stellen, in der die Nutzung ihrer Angebote in Microsoft Azure beschrieben wird. Diese Dokumentation muss in den Auflistungsinformationen für jedes Angebot entweder direkt oder über einen Link bereitgestellt werden.
  8. Herausgeber müssen die Verfügbarkeit ihres Angebots im Azure Marketplace auf ihrer öffentlichen Website bekannt geben und Hyperlinks zu ihren Angebotsseiten unter https://azuremarketplace.microsoft.com/en-us/marketplace/ einschließen.
  9. Herausgeber müssen jedes Angebot auf Grundlage mindestens einer von Microsoft bereitgestellten Klassifizierungstaxonomie klassifizieren, einschließlich der in Abschnitt 4 dieses Dokuments beschriebenen Kategorien. Microsoft behält sich das Recht vor, alle Angebote neu zu klassifizieren, falls eine vom Herausgeber ausgewählte Klassifizierung vom Unternehmen als unrichtig eingestuft wird.
  10. Wenn das Angebot eines Herausgebers über das Microsoft Azure Certified-Programm zertifiziert wurde und nicht primär in Microsoft Azure ausgeführt wird, muss der Herausgeber innerhalb von 90 Tagen nach der Veröffentlichung einer kostenlosen oder BYOL-Version des Angebots im Azure Marketplace eine kostenpflichtige Version des Angebots im Marketplace verfügbar machen.

ABSCHNITT 2: Angebotsveröffentlichung.

  1. Herausgeber müssen innerhalb von 60 Tagen nach Abschluss des Microsoft Marketplace-Herausgebervertrags mindestens ein Angebot im Azure Marketplace veröffentlichen.
  2. Herausgeber müssen die technischen Anforderungen des Azure Marketplace im Hinblick auf Onboarding einhalten, wie in den Marketplace-Veröffentlichungsrichtlinien definiert und ggf. im Veröffentlichungsportal weiter ausgeführt.

ABSCHNITT 3: Angebotslisten.

  1. Herausgeber müssen auf ihren Angebotslistenseiten detaillierte Informationen zum Angebot bereitstellen, die präzise und stets aktuell sein müssen. Folgende Informationen müssen (sofern zutreffend) enthalten sein:
    • Angebotsbeschreibung
      • Minimale Angebotsbeschreibung
        • SKU-Informationen
        • Wertbeitrag
      • Empfohlene Angebotsbeschreibung
        • Detaillierte SKU-Informationen
        • Detaillierter Wertbeitrag
        • Features: 3 bis 5 sachliche Erklärungen zum Angebot
        • Nutzen: 3 bis 5 Ergebnisse, die mit den Features des Angebots erzielt werden können
    • Preismodell
      • Das Angebot muss mit den vom Azure Marketplace unterstützten Preismodellen vereinbar sein, die in Abschnitt 5 dieses Dokuments beschrieben werden.
    • Link zu Kundensupportdetails
      • Herausgeber müssen einen wirtschaftlich angemessenen Kundensupport für Angebote im Azure Marketplace bieten, der entweder durch die für das Angebot anfallenden Benutzergebühren abdeckt oder als getrennt zu erwerbendes Supportangebot bereitgestellt wird.
    • Angebotsressourcen
      • Zu Ressourcen zählen, ohne darauf beschränkt zu sein, Demovideos, Screenshots, Whitepapers, Fallstudien, Referenzen und detaillierte technische Dokumentation zur Verwendung des Angebots des Herausgebers in Microsoft Azure.
    • Kunden-Rückerstattungsrichtlinie
    • Nutzungsbedingungen
    • Datenschutzrichtlinie
  2. Herausgeber dürfen Azure-Kunden innerhalb ihrer Angebotslistenseite nicht zu anderen als den im Azure Marketplace verfügbaren Softwareprodukten oder Diensten umleiten oder Zusatzverkäufe anbieten. Diese Einschränkung gilt nicht für Supportdienste, die Herausgeber außerhalb des Azure Marketplace verkaufen.
  3. Herausgeber dürfen im Azure Marketplace nicht die Verfügbarkeit ihrer Angebote auf anderen Cloudplattformen bewerben.
  4. Microsoft behält sich das Recht vor, Details von Angebotslistenseiten aus Gründen der Qualitätssicherung zu bearbeiten und zu korrigieren. Microsoft informiert Herausgeber vor der Veröffentlichung ihrer Angebotslistenseiten im Azure Marketplace, ob Microsoft Änderungen an den Details einer Auflistungsseite vornimmt.

ABSCHNITT 4: Definitionen von Angebotsklassifizierungen.

VM-Image

Vorkonfiguriertes Image eines virtuellen Computers mit einem vollständig installierten Betriebssystem und mindestens einer Anwendung. VM-Imageangebote können ein einzelnes VM-Image umfassen oder aus mehreren VM-Images bestehen, die mittels einer ARM-Vorlage verbunden sind.

Ein VM-Image („Image“) stellt die erforderlichen Informationen zum Erstellen und Bereitstellen virtueller Computer im Azure Virtual Machines-Dienst bereit. Ein Image besteht aus einem Betriebssystem, einer virtuellen Festplatte, und null oder mehr virtuellen Datenfestplatten. Kunden können aus einem einzelnen Image eine beliebige Anzahl virtueller Computer bereitstellen.

VM-Erweiterung

VM-Agents, die neuen VMs mit einer Vielzahl von Optionen hinzugefügt werden können, beispielsweise über eine REST-API, das Azure-Portal oder Azure PowerShell-Cmdlets. VM-Erweiterungen können auch manuell auf vorhandenen VMs installiert und für VMs auf Basis von Windows Server oder Linux konfiguriert werden.

Eine Erweiterung für virtuelle Computer („VM-Erweiterung“) ist ein Mechanismus für die Installation einer Softwareanwendung oder Sammlung von Softwareanwendungen innerhalb virtueller Azure-Computer. Eine VM-Erweiterung kann Softwareanwendungen enthalten, oder nach der Installation auf einem virtuellen Computer oder dessen Ausführung können Vorgänge zum Herunterladen und Installieren von einer oder mehreren Softwareanwendungen innerhalb des virtuellen Computers von einer externen Quelle durchgeführt werden. Der Klarheit wegen werden Software oder andere durch die VM-Erweiterung installierte Daten für Zwecke dieses Vertrags als Angebotsinhalte betrachtet, selbst wenn sie von einem externen Speicherort abgerufen wurden. Die Unterstützung der Kunden für VM-Erweiterungshandler Ihrer VM-Erweiterungsangebote obliegt Ihrer Verantwortung.

Dienste

Vollständig verwaltete Dienste für Information Worker, Geschäftsanalysten, Entwickler oder IT-Experten zur Verwendung bei der Entwicklung benutzerdefinierter Anwendungen oder bei der Systemverwaltung. Der Marketplace unterstützt drei Arten von Diensten:

Anwendungsdienste bieten Funktionen, mit denen Kunden im Handumdrehen Anwendungen für die Cloud in Azure entwickeln können.

  • Für den Kauf von Anwendungsdiensten benötigen Kunden ein Azure-Abonnement. Die Herausgeber sind dafür verantwortlich, die Nutzung von Anwendungsdiensten durch Kunden zu messen und Nutzungsinformationen an Microsoft zu melden, wie im Microsoft Marketplace-Herausgebervertrag festgelegt.

Webanwendung

Anwendungspaket, mit dem Open Source- oder proprietäre Websiteinhalts- oder -verwaltungsplattformen im Azure Websites-Dienst installiert und bereitgestellt werden können. Webanwendungen müssen Microsofts Grundsätzen für den Webanwendungskatalog entsprechen.

Eine „Webanwendung“ im Sinne dieses Vertrags ist ein Anwendungspaket, das von Kunden dazu verwendet werden kann, proprietäre und Open Source-Websiteanwendungen im Azure Websites-Dienst zu installieren und bereitzustellen.

Katalogauflistung

Angebote, die Azure-Kunden nicht direkt über den Marketplace zur Verfügung stehen, sondern für die im Marketplace ein Link, ein Symbol oder eine Software-/Dienstproduktauflistung angezeigt wird, die Kunden zur Website des Herausgebers leitet, oder für die Anweisungen bereitgestellt werden, wie Kunden das Angebot in Azure beziehen und nutzen können. Ein „Nur im Katalog enthaltener Eintrag“ ist ein Angebot, das Kunden nicht direkt über den Marketplace zur Verfügung steht. Für dieses Angebot wird im Marketplace ein Link, ein Symbol und/oder eine Beschreibung angezeigt, die den Kunden zu Ihrer Website leitet oder Anweisungen dazu bereitstellt, wie Kunden das Angebot in Azure abrufen und verwenden können. Der Klarheit wegen werden Software oder Daten, auf die in einem nur im Katalog enthaltenen Eintrag Bezug genommen wird, für Zwecke dieses Vertrags als Angebotsinhalte betrachtet.

ARM-Vorlage

Vorlage des Azure Resource Manager (ARM), die auf mehrere verschiedene Angebote verweisen kann, darunter Angebote, die von anderen Herausgebern veröffentlicht wurden, um Azure-Kunden die Bereitstellung von einem oder auch mehreren Angeboten auf zentrale, koordinierte Weise zu ermöglichen.

Eine „ARM-Vorlage (Azure-Ressourcen-Manager)“ ist eine Datenstruktur, die auf eine oder mehrere Angebote verweist und Metadaten zu den Angeboten enthält, u. a. die dazugehörigen Informationen aus dem Eintrag. ARM-Vorlagen Templates werden vom Marketplace Service verwendet, damit sie darin angezeigt werden und Kunden dazu zu befähigen, Angebote bestimmter Kategorien bereitzustellen. Herausgeber können ARM-Vorlagen im Marketplace veröffentlichen, die auf unterschiedliche Angebote verweisen, wie z. B. von anderen Herausgebern veröffentlichte Angebote.

Wenn Sie eine Anwendung oder einen Dienst im Azure Marketplace zur Verfügung stellen möchten, die bzw. der nicht zu einer der vorstehenden Kategorien gehört, geben Sie Feedback im Azure Marketplace-Forum.

ABSCHNITT 5: Preismodelle.

In der folgenden Tabelle werden die derzeit vom Azure Marketplace unterstützten Preismodelle beschrieben. Ein Angebot kann mehrere SKUs umfassen, für die unterschiedliche Preismodelle gelten.

Preismodell Beschreibung Anwendbar auf

Kostenlos

Kostenlose SKU. Bei Nutzung des Angebots fallen für die Kunden keine Azure Marketplace-Gebühren an. Preise für kostenlose SKUs können nicht auf Beträge über null heraufgesetzt werden.

  • VM-Images
  • VM-Erweiterungen
  • Dienste
  • ARM-Vorlagen

Kostenlose Testversion

(Jetzt testen)

SKU, die zu Werbezwecken für einen begrenzten Zeitraum kostenlos angeboten wird. Für die Nutzung des Angebots während des Testzeitraums fallen für die Kunden keine Azure Marketplace-Gebühren an. Nach Ablauf des Testzeitraums wird den Kunden die Nutzung des Angebots automatisch auf Basis der Standardtarife in Rechnung gestellt. Derzeit kann nicht verhindert werden, dass Kunden mehrere Abonnements für kostenlose Testangebote im Marketplace erstellen. Wenn Herausgeber die Anzahl an Abonnements beschränken möchten, die Kunden für kostenlose Testangebote erstellen können, müssen sie selbst entsprechende Einschränkungen in ihre Nutzungsbedingungen aufnehmen.

  • VM-Images
  • Dienste

BYOL

Bring-Your-Own-License (BYOL, Verwendung Ihrer eigenen Lizenz)-SKU. Kunden erwerben außerhalb des Azure Marketplace das Recht zum Zugreifen auf oder Nutzen des Angebots und müssen keine Azure Marketplace-Gebühren für die Nutzung des Angebots im Azure Marketplace zahlen.

  • VM-Images

Monatsabonnement

Kunden wird für ein Abonnement des Angebots eine feste monatliche Gebühr in Rechnung gestellt. Monatsabonnements beginnen am Tag des Kaufs durch den Kunden – Ausnahmen siehe unten. Monatsgebühren werden nicht anteilig verrechnet, falls der Kunde das Abonnement zur Monatsmitte kündigt oder keine Dienste nutzt. Monatliche Gebühren können anteilig berechnet werden, wenn die Lizenzbestimmungen des Kunden eine auf dem Kalendermonat basierende Abrechnung erfordern oder wenn der Kunde mitten im Monat ein Upgrade oder Downgrade seines Abonnements durchführt. Upgrades und Downgrades werden nur unterstützt, wenn der Herausgeber das Angebot entsprechend konfiguriert.

  • Dienste

Nutzungsbasiert

Die dem Kunden in Rechnung gestellten Gebühren richten sich nach dem Ausmaß der Nutzung des Angebots. Für VM-Images wird Kunden eine Azure Marketplace-Stundengebühr in Rechnung gestellt, die von den Herausgebern festgelegt wird und für die Nutzung der von den Images bereitgestellten virtuellen Computer erhoben wird. Die Stundengebühr kann einheitlich sein oder je nach VM-Größe variieren. Angefangene Stunden werden pro Minute abgerechnet.

Für Anwendungsdienste ist es Aufgabe der Herausgeber, die Maßeinheit für Abrechnungszwecke festzulegen (z. B. Anzahl Transaktionen, Anzahl gesendeter E-Mails usw.). Herausgeber können mehrere Messgrößen für den gleichen Anwendungsdienstplan definieren. Es ist Aufgabe der Herausgeber, die Nutzung der einzelnen Kunden für jede im Angebot definierte Messgröße nachzuverfolgen und solche Informationen stündlich unter Verwendung von Berichtsmechanismen, die von Microsoft bereitgestellt werden, an Microsoft zu übermitteln. Microsoft erstellt die Kundenrechnungen auf Basis der von den Herausgebern für den jeweiligen Abrechnungszeitraum gemeldeten Nutzungsinformationen.

  • Dienste
  • VM-Images

Publishers now have the ability to lower their user fees for virtual machine offerings that have already been published. All other types of price alterations for existing offerings are currently not supported in the Marketplace. Until such additional functionality is available in the Marketplace, Publishers who wish to change the user fees associated with an offering should remove the offering from the Marketplace, subject to the requirements of the Microsoft Marketplace Publisher Agreement and this document, and publish a new offering that includes the new user fees.

Nach dem Veröffentlichen eines Dienstangebots im Marketplace müssen Herausgeber ihre eigenen Datenprotokolle in Bezug auf die Bereitstellung ihres Angebots bzw. ihrer Angebote für Kunden mindestens zwei (2) Kalenderjahre lang aufbewahren. Sollten Konflikte zwischen den Datenprotokollen der Herausgeber und den Datenprotokollen von Microsoft auftreten, gelten die Datenprotokolle von Microsoft.

ABSCHNITT 6: Aussetzen und Entfernen von Angeboten.

  1. Microsoft behält sich das Recht vor, ein Angebot aus jedem beliebigen Grund im Azure Marketplace auszusetzen oder daraus zu entfernen. Zu den Gründen, aus denen Microsoft ein Angebot entfernen kann, gehören unter anderem:
    • Das Angebot wurde mindestens sechs Monate lang von keinem Kunden bereitgestellt.
    • Das Angebot verzeichnet eine hohe Stornierungsrate bei bezahlten SKUs.
    • Das Angebot erhält ständig negatives Kundenfeedback.
    • Für das Angebot werden ständig sehr viele Supporttickets erstellt.
    • Der Herausgeber hat die Bestimmungen im Microsoft Marketplace-Herausgebervertrag, in den Marketplace-Veröffentlichungsrichtlinien oder in diesem Dokument nicht eingehalten.
  2. Aus unterschiedlichen Gründen können Sie beschließen, Ihr Angebot aus dem Marketplace zu entfernen. Durch Entfernen eines Angebots stellen Sie sicher, dass Kunden Ihr Angebot nicht mehr erwerben oder bereitstellen können. Dies hat jedoch keinerlei Auswirkungen auf vorhandene Kunden. Die Kündigung eines Angebots ist der Vorgang, bei dem der Dienst für Ihre Kunden und/oder die Lizenzvereinbarung zwischen Ihnen und Ihrem Kunden beendet wird. Die Richtlinien für die Entfernung und Kündigung von Angeboten werden durch den Microsoft Marketplace-Herausgebervertrag geregelt (siehe Abschnitt 7). Sie können die Entfernung oder Kündigung eines Angebots anfordern, indem Sie ein Supportticket übermitteln.

ABSCHNITT 7: Zahlungsbedingungen.

Herausgebern werden die jeweiligen Herausgeber-Nettoeinnahmen gezahlt, wie im Microsoft Marketplace-Herausgebervertrag festgelegt. Die Zahlung erfolgt innerhalb von 45 Tagen nach jedem Kalendermonat.

ABSCHNITT 8: Microsoft-Softwareprodukte.

Microsoft gestattet Herausgebern gemäß den Bestimmungen von Anlage B des Microsoft Marketplace-Herausgebervertrags den Einschluss der folgenden Microsoft-Softwareprodukte in ihre Imageangebote:

  • Windows Server®
  • SQL Server®
  • Microsoft Dynamics NAV®

ABSCHNITT 9: Steuern.

  1. Microsoft Remittance Countries.
    1. The following countries are Microsoft Remittance Countries, as defined in the Microsoft Marketplace Publisher Agreement: European Union, Canada, India, Ireland, Liechtenstein, Monaco, New Zealand, Norway, Puerto Rico, South Korea, Switzerland, United States. Taiwan and Australia are Microsoft Remittance countries only for Web Direct sales.
    2. Within Ireland, Microsoft charges Irish VAT to all Irish customers (unless Irish customer provides details of a valid VAT 56B certificate). For business customers within the European Union and Norway (located outside of Ireland), Microsoft applies the zero rate of VAT when provided with a valid VAT number. If a valid VAT number is not provided, then customers are charged VAT at the rate applicable in the customer’s country/jurisdiction.
    3. Microsoft will charge Swiss VAT to all customers in Switzerland or Liechtenstein.
  2. ISV Remittance Countries.
    1. ISV Remittance Countries include all sell-to countries as defined in Section 1 (3) of this Policy that are not Microsoft Remittance Countries. In addition, sales for Taiwan and Australia via the Enterprise channel, are treated as ISV Remittance sales. However, with regards to publishers in Taiwan, Microsoft cannot confirm that any such Taiwanese publishers are collecting and remitting applicable taxes.
    2. If publishers choose to make offerings available in an ISV Remittance Country, such publishers will have sole responsibility to determine their tax obligation in such ISV Remittance Country, if any, and acknowledge that Microsoft may not currently be able to provide the transaction details required for publishers to provide customers with tax invoices.