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Neue Azure-Funktionen für eine einfachere Bereitstellung und Verwaltung

Veröffentlicht am 26 Mai, 2021

General Manager, Microsoft Azure

Microsoft Azure wird von Kunden auf der ganzen Welt genutzt, um unternehmenskritische Anwendungen im großen Stil zu erstellen, bereitzustellen und zu verwalten. Wir arbeiten kontinuierlich an Innovationen, um Kunden bei der Vereinfachung der App-Bereitstellung und -Verwaltung zu unterstützen, damit ihnen mehr Zeit für die Entwicklung hervorragender Lösungen bleibt. Heute kündigen wir mehrere zusätzliche Azure-Infrastrukturfunktionen an, die dazu beitragen, dieses Ziel zu erreichen.

Vereinfachen der deklarativen Bereitstellung in Azure mit Bicep

Da Entwickler bei der Ausführung der von ihnen erstellten Apps stark von der Cloudinfrastruktur abhängig sind, arbeiten wir kontinuierlich daran, die Infrastruktureinrichtung zu vereinfachen, damit sie sich auf die eigentlichen Innovationen und Erfahrungen konzentrieren können, die sie in ihren Apps entwickeln. ARM-Vorlagen (Azure Resource Manager) sind zwar äußerst leistungsfähig, mitunter aber auch komplex. Durch Bicep, eine Open-Source-basierte domänenspezifische Sprache (Domain-Specific Language, DSL), wird die deklarative Bereitstellung in Azure für Entwickler weiter vereinfacht. Bicep vereinfacht das Lesen und Schreiben von Infrastructure-as-Code in Azure erheblich.

Mit Bicep stehen Kunden bei der Bereitstellung von Azure-Ressourcen viele der praktischen Funktionen moderner Programmiersprachen zur Verfügung, die heutzutage in keinem Workflow eines App-Entwicklers fehlen dürfen. Bicep unterstützt erstklassige Tools mit Visual Studio Code-Integration und verfügt über Features wie Typsicherheit, Modularität und präzise, gut lesbare Syntax. Bei Bicep handelt sich um eine transparente Abstraktion von ARM-Vorlagen. Das bedeutet, dass alles, was in ARM-Vorlagen möglich ist, auch in Bicep umgesetzt werden kann. Es bedeutet auch, dass alle Azure-Ressourcentypen direkt nach der Veröffentlichung unterstützt werden und keine Zustandsdateien erforderlich sind. Seit dem Release v0.3 im März ist Bicep produktionsbereit und wird von Microsoft-Supportplänen unterstützt.

Bicep v0.4 (verfügbar ab dem 2. Juni 2021) bietet Entwicklern nicht nur eine reibungslosere Erstellung, sondern auch allgemeine Verbesserungen bei Qualität und Stabilität sowie folgende zusätzliche Funktionen:

  • Bicep-Linter für einen anpassbaren Satz von bewährten Methoden für die Erstellung. Dank der Erweiterbarkeit des Linters können vom Bicep-Team oder von der Community nach und nach neue Regeln hinzugefügt werden.
  • Integration neuer Ressourcenausschnitte sowie eine Funktion für den Ressourcengerüstbau. Beim Gerüstbau werden alle erforderlichen Eigenschaften eines beliebigen Ressourcentyps eingefügt, um eine schnellere Deklaration von Ressourcen zu ermöglichen – sogar ganz ohne Vorlage.
  • Überführung unserer gesamten Bicep-Beispiele in das GitHub-Schnellstartrepository für ARM-Vorlagen, um eine umfangreichere Testsammlung zu erhalten und die höchstmögliche Qualität der Bicep-Beispiele zu gewährleisten.

Weitere Informationen zu Bicep und zu den ersten Schritten finden Sie hier.

Zeitersparnis durch native Verwendung von Elastic direkt im Azure-Portal

Unsere Kunden führen umfangreiche unternehmenskritische Workloads mit Linux und Open-Source-Diensten in Azure aus. Für die Entwickler dieser Organisationen ist es jedoch wichtig, dass sie sich auf die Entwicklung beeindruckender Apps konzentrieren können, anstatt sich mit der Verwaltung und Wartung der Infrastruktur zu beschäftigen, was technische Kenntnisse und Know-how für spezifische Dienste sowie allgemein für die Azure-Infrastruktur erfordern kann. Aus diesem Grund haben wir uns mit Elastic, dem Unternehmen hinter Elasticsearch, Kibana und Logstash, zusammengetan, um die Komplexität des Betriebs durch Bereitstellung einer nativen Azure-Erfahrung zu verringern.

In der jetzt verfügbaren Vorschauversion können Sie Elastic über das Azure-Portal suchen, bereitstellen und verwalten sowie mit wenigen Klicks eine Verbindung zwischen Ihrer App und den von Ihnen verwendeten Azure-Diensten herstellen. Die Integration ermöglicht das Hinzufügen leistungsstarker Such- und Visualisierungsfunktionen, um Informationen zu finden, Anwendungen und Workloads zu überwachen und alles in Ihrer eigenen Azure-Umgebung zu schützen. Gleichzeitig steht Ihnen der technische Support von Elastic bei der Problembehandlung zur Seite. Zudem wurde die Abrechnungsverwaltung vereinfacht und in Ihre Azure-Rechnung integriert.

Informieren Sie sich ausführlicher über die native Elastic-Integration für Azure, und sehen Sie sich unseren ausführlichen Blogbeitrag zur Vereinfachung der Suche mittels nativer Elastic-Integration für Azure (jetzt in der Vorschauphase) an.

Höhere Effizienz und einfacheres Onboarding dank zusätzlicher Azure Monitor-Funktionen

Viele Kunden verwenden Azure Monitor, um die Integrität ihrer Anwendungen nachzuverfolgen, Probleme zu diagnostizieren, die Leistung zu optimieren und eine effiziente Umgebung von der Programmierung bis zur Auslieferung zu erstellen. Die folgenden Funktionen in Azure Monitor bieten Kunden mehr Flexibilität, eine verbesserte Freigabe und End-to-End-Diagnosen zur allgemeinen Vereinfachung der Verwaltung von Azure-Ressourcen:

  • Azure Monitor-Agent und Datensammlungsregeln (in der Vorschauphase) verbessern die Kundenerfahrung erheblich und erhöhen die Flexibilität beim Sammeln von Protokollen und Metriken für verwaltete Ressourcen. Darüber hinaus bietet der Agent Multihosting unter Linux und Windows sowie Ereignisfilter. Mit der allgemein verfügbaren Version kommen zudem in Kürze weitere Funktionen hinzu. Diese umfassen unter anderem die Unterstützung privater Verbindungen und direkter Proxys für komplexere Netzwerkszenarien.
  • Die Möglichkeit zum Erstellen und Freigeben von Log Analytics-Abfragepaketen in Ihrer Organisation (jetzt in der Vorschauphase) vereinfacht die Zusammenarbeit zwischen Teams.
  • Verbesserte, sofort verfügbare Einblicke in Ihre Cloudressourcen mit automatischer Instrumentierung weiterer App-Typen befinden sich aktuell in der Vorschauphase. Java-Apps lassen sich jetzt sowohl unter Linux als auch unter Windows App Services automatisch und ganz ohne Codeänderungen in Application Insights integrieren. Dies ermöglicht mühelosen Zugriff auf die Anwendungsleistungsüberwachung zur Diagnose und Optimierung von Apps.

Mehr Details finden Sie in der Microsoft Tech Community. Weitere Informationen zu zusätzlichen Updates für Azure Monitor finden Sie hier.

Weitere Informationen

Dies sind nur einige der Innovationen, die diese Woche auf der Microsoft Build vorgestellt wurden. Weitere Informationen – unter anderem zu Azure Arc und Azure Stack HCI – finden Sie in unserem Eröffnungsblog Erstellung von cloudnativen Anwendungen, die überall ausgeführt werden können. Ganz gleich, ob Sie live teilnehmen oder die Möglichkeit zum On-Demand-Zugriff nutzen möchten, empfehlen wir Ihnen, sich alle Microsoft Build-Infrastruktursitzungen anzusehen, einschließlich der Sitzung zur Entwicklung konsistenter Hybrid- und Multicloudanwendungen mit Azure Arc. Vielen Dank für Ihr Interesse an der Microsoft Build.


Azure. Erfinden mit dem Ziel im Blick.