Bekanntgabe der Vorschauversion der Unterstützung von Windows Server-Containern in Azure Kubernetes Service

Veröffentlicht am 17 Mai, 2019

Principal PM Manager, Container Platform

Kubernetes erobert die Welt der App-Entwicklung im Sturm. Anfang dieses Monats haben wir bereits darauf hingewiesen, dass Azure Kubernetes Service (AKS) der am schnellsten wachsende Computedienst in der Geschichte von Azure ist. Kunden wie Siemens Healthineers, Finastra, Maersk und Hafslund haben sich bereits ein Bild davon machen können, welche Vorteile AKS für die einfache Bereitstellung, Verwaltung und Skalierung von Anwendungen bietet, ohne dass dazu umfangreiche Infrastrukturen gewartet werden müssen.  Ebenso wie die Community und die Verbreitung wächst auch Kubernetes selbst. Es gibt immer neue Features für Unternehmen, die den Dienst für immer mehr Szenarien nutzbar machen.  Die Veröffentlichung der Unterstützung für Windows Server-Container auf Produktionsniveau stellt einen echten Meilenstein in dieser Entwicklung dar.

Wir freuen uns, heute die Vorschauversion von Windows Server-Containern in Azure Kubernetes Service (AKS) für die aktuellen Versionen 1.13.5 und 1.14.0 bekannt geben zu können.  Damit können Windows Server-Container nun in AKS bereitgestellt und orchestriert werden, sodass vollkommen neue Wege für das Migrieren und Modernisieren von Windows Server-Anwendungen in Azure erschlossen werden.

Unsere Kunden führen Anwendungen unter Linux und Windows aus. Die Möglichkeit der parallelen Verwaltung von Windows- und Linux-Containern in einem Kubernetes-Cluster mit denselben APIs, Tools und Supportoptionen war eine der häufigsten Anfragen – eben weil sie eine Vielzahl an Szenarien eröffnet. Sie können nun z. B. einem vorhandenen virtuellen Netzwerk Windows-Knotenpools hinzufügen, oder Sie können einen Linux-Container mit einem Reverseproxy oder einem Redis Cache und eine IIS-Anwendung in einem Windows-Container innerhalb desselben Kubernetes-Clusters ausführen – und beides sogar als Komponenten derselben Anwendung! Und dazu gibt es noch eine einheitliche Überwachungsoberfläche und konsistente Bereitstellungspipelines.

Durch die Ausführung von Windows Server-Containern in AKS (Vorschauversion) können Sie auch alle Vorteile einiger bestehender Azure-Dienste und -Funktionen nutzen, die die Entwicklung und Verwaltung von Kubernetes-Anwendungen erheblich vereinfachen, z. B.:

  • Verwalten Sie den Lebenszyklus von Linux- und Windows-Containern einfach mit Azure Container Registry, einem Dienst, der alle Basisimages vorab bereitstellt. Für die Verringerung der Netzwerklatenz oder die Einhaltung strenger Complianceanforderungen kann Container Registry automatisch eine Georeplikation der Containerimages in ein Rechenzentrum in der Nähe Ihrer Benutzer ausführen.
  • Stellen Sie Anwendungen auf jedem Betriebssystem mit einer standardisierten Bereitstellungspipeline noch schneller bereit. Die Integration von Azure DevOps mit AKS unterstützt Sie bei der Automatisierung von Validierung, Tests, Canarys und schließlich auch der Produktion in wenigen Schritten.
  • Sammeln Sie mit Azure Monitor – einer umfassenden Überwachungsumgebung – Erkenntnisse zur Leistung und Integrität Ihrer Kubernetes-Cluster und Workloads.

Machen Sie noch heute Ihre ersten Schritte mit Windows Server-Containern in Azure Kubernetes Service (Vorschauversion), und helfen Sie uns mit Ihrem Feedback zu diesen neuen Funktionen und Umgebungen. Falls Sie noch keine Erfahrungen mit Kubernetes haben, sehen Sie sich diese kurzen Kubernetes-Whiteboardvideos mit Brendan Burns an, einem der Mitbegründer von Kubernetes. Sie erfahren darin vieles zur Funktion unter Windows und Linux!

Wir möchten auch allen Mitwirkenden und Kunden danken, ohne die diese Bekanntgabe heute nicht möglich gewesen wäre.  Wir sind stolz, ein Teil dieser großen und aktiven Community rund um Kubernetes zu sein.